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Willkommen beim Deutschen Alpenverein Sektion Schwäbisch Gmünd

Die nächsten 5 Termine

Datum/Uhrzeit Ort Titel Beschreibung
Mo, 27.12.2021 - Mi, 29.12.2021 Rosensteinhütte Hütte geöffnet Bewirtung: Familie Herkommer
Sa, 01.01.2022 - So, 02.01.2022 Rosensteinhütte Hütte geöffnet Bewirtung: Julia Bruckmeier
Sa, 08.01.2022 - So, 09.01.2022 Rosensteinhütte Hütte geöffnet Bewirtung: Edmund Abele
Sa, 15.01.2022 Rosensteinhütte LVS Sicherheitstag 2022 für Skitourengeher, Freerider und Schneeschuhbergsteiger
Fr, 21.01.2022 - So, 23.01.2022 Gasthaus Gunzesried Schneeschuh Grundkurs

Mitgliederversammlung am 15. September 2021

Nach einer corona-bedingten Pause von über zwei Jahren fand am 15. September 2021 wieder eine Mitgliederversammlung unserer Sektion statt, zu welcher der erste Vorsitzende Martin Barth ca. 100 Mitglieder im Peter-Parler-Saal des Stadtgartens begrüßen durfte. 

Zu Beginn wurde der in den vergangenen zwei Vereinsjahren verstorbenen Mitglieder gedacht und eine Gedenkminute eingelegt. Sodann folgte die Ehrung der Jubilare, die zum Dank für ihre Vereinstreue Ehrenabzeichen, Buch oder Blumenstrauß erhielten.

Den Reigen der Berichte eröffnete Martin Barth und gab einen Überblick über die Gesamtsituation. Die Veranstaltungsreihe Remstalalpintage im September 2019 im Rahmen der Remstalgartenschau, die bis zu Beginn von Corona durchgeführten Bergtouren sowie die Einschnitte durch Corona und die damit verbundenen Lockdowns waren dabei ein Thema.

Die Kletterschmiede musste in beiden Lockdowns schliessen, die Rosensteinhütte führte genauso einen Dornröschenschlaf wie das gesamte Vereinsleben.

Seit 14.06.2021 ist die Kletterhalle unter Umsetzung der Coronaregeln wieder geöffnet und mittlerweile sind Kursbetrieb, Bistrobetrieb, Kindergeburtstage sowie Training wieder fast „normal“ möglich.

Dabei ist trotz Corona die Mitgliederanzahl des Vereins weiter gewachsen auf heute über 4100 Mitglieder. Die damit verbundene Mehrarbeit in den ehrenamtlichen Ressorts, sowie weitere Zusatzbelastungen durch DatenSchutzGrundVerordnung, steuerrechtliche und sonstige Verwaltungsaufwände veranlasste die Vereinsführung zur Installation einer Arbeitsgruppe, die sich mit einer strategischen Neuausrichtung der Sektion und des damit verbundenen Personalbedarfs beschäftigt.

Ein weiterer Punkt waren die im Laufe der Jahre stark gestiegenen Abgaben an den DAV Hauptverband, den Versicherungsschutz sowie den WLSB und die dadurch notwendige Erhöhung der Mitgliedsbeiträge.

Aus dem Referat Naturschutz wurde von der Erstellung eines Insektenquartiers an der Kletterhalle berichtet, sowie welche Ansatzpunkte zum Thema Klimaneutralität bestehen, u.a. ÖV-Nutzung für Bergtouren, etc.

„MoeMoea“ war das Stichwort für den neu errichteten MTB-Trail im Schaubenwald unter Mitwirkung des DAV. Nachdem es aus den Ressorts Mitteilungsblatt, Öffentlichkeitsarbeit sowie Vortragswesen keine nennenswerte Information zu berichten gab, wurde noch ein kurzer Überblick zu Öffnungszeiten sowie Finanzsituation der Rosensteinhütte abgegeben.

Als nächstes ergriff Jugendreferent Jürgen Müller das Wort. Neben der Vorstellung der Jugendgruppen und deren Leiter, waren auch Fotos von Bergausfahrten der Kinder- und Familiengruppe sowie der Jungmannschaft mit dem Highlight Innominata Grat am Mont-Blanc von Denis Hinderberger und Timo Klein zu bewundern. Einem kurzen Rückblick auf den erfolgreich durchgeführten Kidscup von 2019 folgte ein Überblick der Erfolge unserer Wettkampfkletterer Max Kleesattel, Kim Marschner, Sebastian Halenke, Mika Holdgrewe, Nils Müller sowie Tim-Luka Schwab.

Für das Touren- und Ausbildungsreferat sprach Jonas Hansche. Im Jahr 2019 konnten 44 Touren mit mehr als 380 Teilnehmern durchgeführt werden. Im darauffolgenden Jahr 2020 mussten durch Corona 31 von 44 Touren abgesagt werden. In diesem Jahr waren es dann immerhin die Gemeinschaftsausfahrt ins Alpsteingebiet sowie u.a. ein Hochtourenkurs, welche stattfinden konnten. Bis einschließlich Juni jedoch nichts. Als neue Fachübungsleiter aus verschiedenen Disziplinen wurden vorgestellt: Denis Hinderberger, Patrick Rauh, Hubert Hiller, Marco Dourado, Peter Stalitza, Christian Daiß, Stojan Bogdanovic, Markus Schweizer sowie Christian Haag.

Als Vertreter des Ehrenrats konnte Volker Buschle der Vorstandschaft bescheinigen, dass sie gute Arbeit geleistet habe und ein Einsatz des Ehrenrates nicht erforderlich war.

Schatzmeisterin Karin Wasgien trug nun ihren Finanzbericht vor. Zur Beurteilung der wirtschaftlichen Entwicklung unterteilte sie die Sektion in zwei Wirtschaftsbereiche: die Kletterschmiede und den „Stammverein“.

Für beide Bereiche konnte für 2019 ein deutlich positives Ergebnis erzielt werden, was jedoch in 2020 ganz anders aussah. Die Sektion erzielte letztes Jahr erhebliche Verluste genauso wie die Kletterschmiede, selbst nach Abzug der staatlichen Corona-Fördermittel. Trotz den schlechten Zahlen durch Corona konstatierte Karin Wasgien eine noch befriedigende wirtschaftliche Lage mit reduzierten Rücklagen und geringeren verbliebenen Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen minus Verbandsabgaben.

Für die urlaubsbedingt abwesenden Kassenprüfer Wolfgang Klotzbücher und Wolfgang Kolb sprach Peter Steidle. Es konnte für beide Geschäftsjahre 2019 und 2020 eine geordnete, nachvollziehbare Kassenführung ohne Beanstandungen bescheinigt werden und der Hauptversammlung die Erteilung der Entlastung empfohlen werden, welche darauf auch einstimmig ausfiel.

Als finaler Tagesordnungspunkt folgte das Thema Anpassung der Mitgliedsbeiträge. Martin Barth führte zusammenfassend die Argumente für die Notwendigkeit einer Erhöhung an. Diese sind vor allem die höheren Abgaben von insgesamt 10 Euro pro Mitglied an den Verband, womit für unsere Sektion nur noch 30% des eigentlichen Beitrags übrigblieben. Auf der anderen Seite stehen jedoch höhere Ausgaben in fast allen Bereichen. Die vorgeschlagene neue Beitragsstruktur wurde vorgestellt und bei 3 Enthaltungen und ohne Gegenstimme vom anwesenden Gremium abgesegnet.

Nachdem keine Anträge vorlagen, bedankte er sich noch einmal bei allen Ehrenamtlichen für ihre geleistete Arbeit, wünschte den Anwesenden noch ein gemütliches Beisammensein und einen guten Heimweg und schloss die Versammlung.

Anreise mit den Öffis, Touren mit öffentlicher Anreise

Bergsport ist leider sehr oft auch Motorsport und so reisen die meisten von uns häufig mit dem eigenen Auto zu Touren an.

Die Alpenvereine wollen in Zukunft vermehrt über alternative Möglichkeiten der Anreise informieren und zu einem Umdenken anregen. Immer wird Bergsport ohne Auto sicher nicht möglich sein, da viele Touren einfach nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Oder vielleicht doch? Anbei Ideen und Infos zu:

·        Tourenvorschlägen mit öffentlicher Anreise.

·        Alternativen Anreisemöglichkeiten in Bayern, Österreich, Südtirol.

·        Mitfahrbörsen, Carsharing und Infoportalen zur öffentlicher Anreise.

Bergsport in Corona-Zeiten: Empfehlungen des DAV

Dabei gilt es einerseits, allgemeine Regeln des Infektionsschutzes auf den Bergsport zu übertragen. Andererseits erfordert die Dynamik der Pandemie immer wieder Anpassungen im Handeln.

Auf der Homepage des DAV gibt es Informationen zur aktuellen Lag und  grundsätzliche Empfehlungen für Bergsport in Corona-Zeiten und Empfehlungen für unterschiedliche alpine Sportarten: www.alpenverein.de/bergsport/aktiv-sein/bergsport-in-corona-zeiten

Grundsätzliche Empfehlungen für Bergsport in Corona-Zeiten

1.      Gesund in die Berge
Mehr denn je gilt: Nur gesund Bergsport treiben! Das schützt nicht nur den eigenen Körper, sondern im Zweifel auch andere.

2.      Bergsport nur in erlaubten Gruppengrößen
Bergsport nur in der von den Behörden zugelassenen Personenanzahl und Personenzusammensetzung durchführen. Begrüßungen, Besprechungen etc. nur unter Einhaltung der Mindestabstände. Stark frequentierte Gegenden und Touren meiden.

3.      Achtung bei Grenzübertritten: Unter Umständen gibt es Reisewarnungen und Quarantänevorschriften. Spricht das Auswärtige Amt Reisewarnungen aus, hat dies auch Auswirkungen auf den Versicherungsschutz!

4.      Abstand halten
Einen Mund-Nasen-Schutz verwenden, wenn in Ausnahmefällen der Mindestabstand unterschritten werden muss. Keine lange Rast am Gipfel, wenn noch andere rauf wollen.

5.      Gewohnte Kontakt-Rituale unterlassen
zum Beispiel Händeschütteln, Umarmungen, Gipfelbussi, Trinkflasche anderen anbieten, etc.

6.      Mund-Nasen-Schutz und Desinfektionsmittel mitnehmen
Neben der allgemeinen Notfallausrüstung gehören Mund-Nasen-Schutz und Desinfektionsmittel in den Rucksack.

7.      Fahrgemeinschaften und ÖPNV
Fahrgemeinschaften nur in der von den Behörden zugelassenen Personenanzahl und Personenzusammensetzung durchführen. Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln bevorzugen – wenn gering frequentiert. In beiden Fällen, falls erforderlich, einen Mund-Nasen-Schutz verwenden.

8.      Im Notfall wie immer
Als Ersthelfer nach den allgemein üblichen Erste-Hilfe-Richtlinien vorgehen und zusätzlich einen Mund-Nasen-Schutz verwenden.

Natürlich auf Tour

Alle Infos über naturverträgliche Skitouren, Tourenvorschläge und aktuelle Hinweise

www.alpenverein.de/Natur/Naturvertraeglicher-Bergsport/Natuerlich-auf-Tour/Tourengebiete