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Willkommen beim Deutschen Alpenverein Sektion Schwäbisch Gmünd

Die nächsten 5 Termine

Datum/Uhrzeit Ort Titel Beschreibung
Sa, 09.01.2021 Rosensteinhütte LVS Sicherheitstag 2020 für Skitourengeher, Freerider und Schneeschuhbergsteiger
Fr, 15.01.2021 - So, 17.01.2021 Lindauer Hütte Grundkurs Skibergsteigen / Skitour
Fr, 22.01.2021 - So, 24.01.2021 Gunzesried/Gasthaus Schneeschuh Grundkurs
Sa, 23.01.2021 Je nach Verhältnisse Eisklettern für Einsteiger
Mo, 01.02.2021 Allgäu / Lechtal Montags-Skitour ins Allgäu oder Lechtal

Max Kleesattel holte den 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Bouldern

Am 19. Und 20. September fand im bayrischen Landesleistungszentrum Augsburg die diesjährige Deutsche Meisterschaft im Bouldern statt. Startberechtigt sind nur die jeweils besten 8 Athleten aus den drei Regionen Nord-Ost, West und Süddeutschland sowie der gesetzte deutsche Nationalkader. Somit ist gewährleitstet dass nur eine Auswahl der besten deutschen Wettkampfboulderer am Start ist.

Wie derzeit alle sportlichen Wettkämpfe musste auch die Deutsch Meisterschaft ohne Zuschauer und somit ohne unterstützende Anfeuerung der Athleten stattfinden. Die Meisterschaft findet im gleichen Format statt wie ein Boulderweltcup der aktuellen IFSC Serie: Es gibt drei Runden. Aus der Qualifikation gehen 20 Männer und 20 Frauen hervor, die im Halbfinale gegeneinander antreten. Ins Finale kommen jeweils die besten Sechs. Für den DAV Schwäbisch Gmünd gingen der Süddeutsche Meister Max Kleesattel und der Baden-Württembergische Vizemeister Kim Marschner, beide auch Mitglieder des Nationalkaders, an den Start.

Am Samstag startete die Qualifikationsrunde bei der 5 Boulderprobleme in jeweils 4 Minuten zu lösen waren. Max und Kim zeigten von Beginn an eine bärenstarke Leistung und lösten alle 5 Boulder. Max in 7 und Kim in 9 Versuchen. Max konnte sogar 4 Boulder im Flash klettern, das heißt im jeweils ersten Versuch. Auf Platz eins und zwei liegend zogen beide Gmünder somit sicher ins Halbfinale der 20 besten Teilnehmer ein.

Am Sonntag startete dann das Halbfinale bei dem 4 Boulder geklettert werden mussten. Die beiden Spitzenkletterer aus Gmünd bewiesen hierbei Ihre ganze Klasse und kletterten als einzige Halbfinalteilnehmer alle 4 Boulder unter Zeitvorgabe bis zum Top. Im Halbfinale tauschten Max und Kim ihre Platzierungen und beide zogen sicher ins Finale der besten sechs ein. Kim auf Platz eins und Max auf 2.

Am Sonntagabend startete dann das Finale in umgekehrter Reihenfolge der Platzierungen, was bedeutete dass die Gmünder Athleten jeweils als letzte an den einzelnen Bouldern an die Wand geführt wurden. In diesem Finale konnte jedoch weder Kim noch Max ihr Können unter Beweis stellen. Aus Sicht der Betreuer, Trainer und der Zuschauer im Livestream, haben die Routenschrauber welche in der Qualifikation und im Halbfinale einen super Job gemacht haben, im Finale kein glückliches Händchen bewiesen. Die Boulder waren weniger selektiv, sondern mehr spektakulär für die Zuschauer ausgerichtet, und konnten mehr mit Glück und nicht durch Können und Leistungsfähigkeit gelöst werden. Schade für alle Finalisten, die sich untereinander einig waren, dass dies kein besonders schönes Finale für eine DM war.

Am Ende konnte Max Kleesattel trotz aller Widrigkeiten den 3. Platz auf dem Podium erreichen. Kim landete auf dem für Ihn wirklich unverdienten sechsten Platz.

Da dieses Jahr alle internationalen Wettkämpfe und Weltcups abgesagt wurden, hat Österreich während des Sommers eine Austria Summer Challenge mit je zwei Boulder und Lead Wettkämpfen durchgeführt. Hierzu war das gesamte Österreichisch Nationalteam am Start, sowie jeweils vier Athleten aus der Schweiz und Deutschland eingeladen. Auch Max und Kim hatten die Chance ihr derzeitiges Leistungsniveau in einem sehr starken international Feld unter Beweis zu stellen. Max konnte hier mit vorderen Platzierungen auf den Plätzen vier und fünf im Bouldern, und einem siebten Platz im Lead von sich reden machen. Kim erreichte einen vierten Platz im Bouldern und einen 13ten Platz Lead. Mit diesen Leistungen ist zu erwarten, dass sobald eine Weltcupsaison wieder möglich wird, mit vorderen Platzierungen der beiden Gmünder Athleten zu rechnen ist.

Max Kleesattel ist Süddeutscher- und Baden Württembergischer Meister

Klettern, Süddeutsche Meisterschaften 2020 incl. Wertung zur Baden-Württembergischen Meisterschaft im Bouldern

In der Boulderhalle Active Garden in Waiblingen fand die Süddeutsche  Meisterschaft 2020 mit paralleler Wertung zur Baden-Württembergischen Meisterschaft im Bouldern statt. Aufgrund der Corona Auflagen musste der Wettkampf ohne Zuschauer stattfinden, und für die Athleten, Betreuer, Helfer und Schiedsrichter wurde ein ausgeklügeltes Hygiene- und Sicherheitskonzept ausgearbeitet, welches vom Active Garden Team sehr lobenswert umgesetzt wurde.

Die Süddeutsche Meisterschaft 2020 fand dieses Jahr Auflagenbedingt mit einer geänderten Qualifikationsrunde statt. Ansonsten findet die Meisterschaft im gleichen Format statt wie ein Boulderweltcup der aktuellen IFSC Serie: Es gibt drei Runden. Aus der Qualifikation gehen 20 Männer und 20 Frauen hervor, die im Halbfinale gegeneinander antreten. Ins Finale kommen jeweils die besten Sechs. Im Wettkampf versuchen die Athleten, verschiedene vorgegebene Boulder zu bewältigen. Diese Boulder starten an markierten Griffen und Tritten und enden an einem markierten Topgriff. Ebenfalls markiert ist jeweils ein Griff ungefähr in der Mitte der jeweiligen Boulder – für die Bonuswertung. Sieger ist, wer die meisten Topbegehungen mit den wenigsten Versuchen vorweisen kann. Dabei gilt als Topbegehung, wenn der Topgriff mit beiden Händen stabil gehalten wurde. Bringen die Topbegehungen kein eindeutiges Ergebnis, werden die Bonuswertungen dazu gezählt.

Für den DAV Schwäbisch Gmünd gingen Max Kleesattel und Kim Marschner an den Start. Bereits bei der Qualifikationsrunde, bei der 4 knifflige Boulderprobleme zu lösen waren, zeichnete sich ab dass mit den Gmünder Jungs wie in den Jahren zuvor an diesem Tag weit vorne zu rechnen ist. Max konnte sogar alle 4 Probleme im Flash klettern, das heißt im jeweils ersten Versuch. Auf Platz eins und fünf liegend zogen beide Gmünder somit sicher ins Halbfinale der 20 besten Teilnehmer, welches am Nachmittag startete, ein.

Im Halbfinale waren dann 4 Boulder zu lösen, wobei für jedes Problem 4 Minuten Zeitvorgabe einzuhalten sind. Den Athleten wurde hierbei alles abverlangt, von Maximalkraft über Dynamik bis zum Gleichgewichtsgefühl war hier alles vertreten. Max Kleesattel konnte in diesem Halbfinale mit einer bärenstarken Leistung alle 4 Boulder in 6 Versuchen lösen. Kein weiterer der Halbfinalisten konnte dies überbieten. Kim zog direkt nach mit 4 Tops in 13 Versuchen und Max und Kim zogen auf Platz eins und vier liegend in das Finale der besten sechs ein. Fünf der sechs Finalisten sind Mitglieder im Deutschen Nationalkader Klettern, und zeigt somit die Leistungsklasse dieses bevorstehenden Finales auf.

Am Abend startete dann das Finale in umgekehrter Reihenfolge der Platzierungen. Es galt erneut nochmals vier Boulder zu klettern bei denen sich der Schwierigkeitsgrad nochmals deutlich erhöht hatte. Max zeigte dass er an diesem Tag nicht zu schlagen ist. Als einziger konnte er 3 Boulder und 4 Zonenwertungen für sich verbuchen. Kim konnte sich im Finale leider nicht mehr steigern und erreichte 1 Top und 4 Zonen.

Am Ende dieses langen Wettkampftages welcher unter Corona Auflagen den Athleten noch mehr abverlangte, standen dann die Platzierungen der Gmünder Athleten fest. Bei den Süddeutschen Meisterschaften belegte Max Kleesattel unangefochten den ersten Platz und sein Teamkollege Kim Marschner kam auf den undankbaren vierten Platz.

Bei der Wertung zur Baden Württembergischen Meisterschaft sah es dann noch besser aus. Max Kleesattel auf Platz 1 und Kim Marschner auf Platz 2. Somit haben die Gmünder Jungs den Süddeutschen Meister-, den Baden Württembergischen Meister- und Vizemeistertitel nach Schwäbisch Gmünd geholt.