Willkommen beim Deutschen Alpenverein Sektion Schwäbisch Gmünd

Die nächsten 5 Termine

Datum/Uhrzeit Ort Titel Beschreibung
Fr, 21.07.2017 - So, 23.07.2017 Andermatt Alpinkletterwochenende am Furkapass
Fr, 28.07.2017 - So, 30.07.2017 Stützpunkt: Sewenhütte ( Kanton Uri ) Steil empor- alpine Klettertouren in der Schweiz!
Fr, 28.07.2017 - So, 30.07.2017 Vent Venter Höhenwege für Genießer
Fr, 28.07.2017 - So, 30.07.2017 Tumpen Auf den Geigenkamm
Fr, 28.07.2017 - So, 30.07.2017 Talort Sölden - Windau 1490m Wanderung auf der Stillen Seite des Ötztals

Mitgliederversammlung am 16. Mai 2017

...die Jubilare, die anwesend waren.

Der erste Vorsitzende Martin Barth begrüßte die ca. 100 anwesenden Vereinsmitglieder im Hans-Baldung-Grien-Saal im Stadtgarten und stellte die satzungsgemäße Einberufung der Mitgliederversammlung fest. 

Zu Beginn der Versammlung wurde der im abgelaufenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder gedacht und eine Gedenkminute eingelegt.

Als nächster Punkt folgte die Ehrung der Jubilare, die zum Dank für ihre Vereinstreue Ehrenabzeichen, Buch oder Blumenstrauß erhielten.

Zunächst berichtete der erste Vorsitzende Martin Barth über das vergangene Vereinsjahr. Er wies darauf hin, dass die DAV-Sektion Schwäbisch Gmünd mit über 3500 Mitgliedern weiterhin der größte Verein der Stadt und des Ostalbkreis ist. Dies bringt natürlich eine zusätzliche Beanspruchung aller Ehrenamtlichen mit sich. Stolz ist der Verein auf sein vielseitiges und umfangreiches Tourenprogramm, wobei Sicherheit am Berg ein großes Anliegen ist. Nachdem im vergangenen Jahr der Lawinentod eines Fachübungsleiters zu beklagen war, blieb das weitere Bergjahr unfallfrei. Erfreut zeigte er sich über die erstklassige Jugendarbeit. Die Mitgliederbeiträge konnten trotz Erhöhung der Verbandsumlage bislang unverändert bleiben. Es bestehen solide wirtschaftliche Verhältnisse.

Die Kletterschmiede wurde zum 1. Juli 2016 in Eigenbetrieb übernommen. Lagen zum Anfang die Besucherzahlen noch hinter den Erwartungen zurück, konnte man durch Kosteneinsparungen und Ehrenamt innerhalb der Kalkulation bleiben. Es wurden Maßnahmen zur Steigerung der Besucherzahlen getroffen, die mittlerweile gute Erfolge zeigen: 20.000 Eintritte in 2016, was eine Steigerung um ca. 18% bedeutet. Außerdem wurde ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept erarbeitet, wodurch sich die Kletterschmiede selbst trägt. WLSB- und DAV-Zuschuss wurden wie beantragt bewilligt und planmäßig ausbezahlt. Die Kooperation mit der Stadt wurde verlängert. Mittlerweile gibt es in der Kletterschmiede 50 Mitarbeiter, eine freie FSJ-Stelle ist noch vorhanden.

Im Blick auf die künftige Vereinsentwicklung führte er aus, dass im Hinblick auf die weiter steigenden Mitgliederzahlen auch neue Konzepte für die Jugendarbeit erforderlich sind. Auch ist die Verteilung der zunehmenden Vereinsaufgaben auf weitere „Schultern“ notwendig. An der in die Jahre gekommene Rosensteinhütte werde Investitionen fällig (Toiletten, Boden in der Hütte).

Weiter ist das Naturschutzreferat nicht besetzt, dies ist umso bedauerlicher, als der DAV größter Naturschutzverband ist. Er rief die Anwesenden auf, die Zukunft der Sektion aktiv mitzugestalten!

Jugendreferent Jürgen Müller freute sich über die Wiederbelebung der Kinder- und Familiengruppe durch Marlene Kuhn und Tobi Fischer. Es gibt sieben Klettergruppen, die Wettkampfgruppe ist sehr aktiv und es konnten ansehnliche Erfolge erzielt werden. Den erfolgreichen Wettkämpfern konnte eine Zuwendung aus dem Young-Climbers-Pool überreichen werden. Er wies noch darauf hin, dass ab 2020 das Wettkampfklettern eine olympische Disziplin wird und man gespannt darauf sein darf.

Über das Tourenreferat berichtete Jonas Hansche. Im zurückliegenden Vereinsjahr waren 41 Touren angeboten, die sehr gut besucht waren. Auch die Kurse von Schneeschuh über MTB und Klettern bis Hochtouren fanden gute Resonanz. Erstmalig wurde ein LVS Sicherheitstraining zusammen mit der Bergwacht angeboten. Neu ist dieses Jahr das Online Anmeldeverfahren, was eine große Erleichterung bedeutet.  Zur Zeit stehen der Sektion 39 Trainer, Wanderleiter und Kletterwandbetreuer zur Verfügung, zwei neue Lizenzen wurden erworben, 7 Trainer besuchten Fortbildungen und  5 Anwärter nahmen an Ausbildungen teil. Alle diese Unternehmungen sind nur durch die ehrenamtliche Arbeit der FÜL möglich, bei denen er sich für ihr Engagement herzlich bedankte.

Timo Klein berichtete von den zahlreichen Ausfahrten und Unternehmungen der Jungmannschaft: Hervorzuheben ist die Aktion am Rosenstein, bei der in den Kletterwänden die Schlingen für die Zwischensicherungen getauscht wurden. Ausserdem erwähnte er noch alpine Top-Leistungen am Monte Brento, der Tour Ronde Nordwand, Bouldern im Schwierigkeitsgrad 7b, 7c und 8a und die Bezwingung der Eiger Nordwand über die Heckmair Route.

Als nächstes gab Agnes Illmann Rück- und Ausblick auf die Vortragsreihen. Die insgesamt nur 255 Besucher sind ein trauriger Abwärtstrend. Es waren abwechslungsreiche Themen und Darbietungsformen von unterschiedlichen Referenten geboten, trotzdem war die Besucherzahl nicht zufriedenstellend. In der neuen Saison erwarten die Besucher neue spannende Vorträge wie z.B. über die Lechtaler Alpen und Klettern in Jordanien.

Armin Elser stellte in seinen Ausführungen dar, dass das vereinsinterne Mitteilungsblatt trotz steigender Auflage eine ausgeglichene Kosten-Einnahme Bilanz erzielte. In Zusammenarbeit mit Schairer IT Services wurden die Internetauftritte des Vereins und der Kletterschmiede komplett neu aufgebaut mit zeitgemäßem Layout, vielen neuen Features sowie Vereins-Apps, um die Inhalte auch auf dem Handy einfach nutzen zu können.  Er wies noch auf die Möglichkeit hin, sowohl das aktuelle als auch die älteren Ausgaben des Mitteilungsblatt als pdf-Datei herunterzuladen und zu lesen. Wer möchte, kann daher auf den Bezug der gedruckten Form des Mitteilungsblattes per Postzustellung verzichten und stattdessen die Online-Variante nutzen.

Für das Sponsoring wünscht er sich Mithilfe, da auch hier sehr viel zusätzliche Arbeit anfällt.

Von der Rosensteinhütte berichtete Hüttenwart Uwe Rieger, dass diese an 119 Tagen im Jahr 2016 geöffnet war. Er bedankte sich bei allen Hüttendienstlern, bei Sonja und Günter, die die regelmäßigen Donnerstage übernommen haben, die wesentlich dazu beitragen, dass sich die Hütte finanziell trägt.

Der Boden sowie die Küchenzeile sind renovierungsbedürftig, auch das Dach von WC und Holzlager muss instandgesetzt werden.

Für den Ehrenrat ergriff Helm Pietsch das Wort. Der Ehrenrat war von der geleisteten Arbeit sehr angetan und äußerte Lob und Dank an alle ehrenamtlich Tätigen.

Den Finanzbericht erstattete Karin Wasgien. Sie stellte zu Beginn ihres Berichtes die Bestandszahlen im Mai 2016 an Mitgliedern, Beschäftigten und dem Ergebnis dem von Mai 2017 gegenüber, aus denen man die rasante Entwicklung des vergangenen Jahres ersehen kann. Das erwirtschaftete Plus aus Verein und Kletterschmiede soll für die Rosensteinhütte verwendet werden sowie als Instandsetzungsrücklage für die Kletterschmiede.

Im Ausblick für 2017 mahnte sie Kostendisziplin in allen Bereich an, die Optimierung der Kletterschmiede (Eintritte steigern, Kosten reduzieren, Abläufe überprüfen), Verbandsabgaben und Beiträge für WLSB abwarten und dann handeln und weiterhin ehrenamtliche unentgeltliche Unterstützung.

Die Rechnungsprüfer bescheinigten eine geordnete, nachvollziehbare Kassenführung und empfahlen der Schatzmeisterin für das Vereinsjahr 2016 die Entlastung zu erteilen. Gleichzeitig dankten sie allen Beteiligten für die gute Arbeit.

Albert Krauss nahm die Entlastung der gesamten Vorstandschaft vor, die von den Mitgliedern einstimmig erteilt wurde.

Zum Schluss ergriff der erste Vorsitzende noch einmal das Wort. Nachdem keine Anträge vorlagen, bedankte er sich noch einmal bei allen Ehrenamtlichen für ihre geleistete Arbeit, wünschte den Anwesenden noch ein gemütliches Beisammensein und einen guten Heimweg und schloss die Versammlung.

Freiwilliges Soziales Jahr in der Kletterschmiede

Der DAV Schwäbisch Gmünd bietet die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) vom 1.9.2017 bis 31.08.2018 in der Kletterschmiede zu absolvieren.


Wenn Du Freude im Umgang mit Kindern und Jugendlichen mitbringst, sowie engagiert und aufgeschlossen bist und vielleicht noch ein wenig Affinität zum Klettern hast, dann bist Du der/die Richtige für uns.

Die Aufgabenschwerpunkte erstrecken sich von der Betreuung von Kinder- und Jugendgruppen über die Mithilfe bei Organisation und Durchführung von Kletterkursen bis hin zur Mitwirkung im operativen Betrieb unserer Kletterschmiede. Weitere Infos in der Kletterschmiede unter 07171/9985333 oder unter 0152/29212501.


Allgemeine Infos zum FSJ gibt es beim Landessportverband Baden-Württemberg
http://www.lsvbw.de/sportwelten/sportjugend/freiwilliges_soziales_jahr/

Bewerbungen an den DAV Schwäbisch Gmünd, Uferstr. 38, 73525 Schwäbisch Gmünd mit Lebenslauf, Lichtbild sowie einer kurzen Darstellung deiner Motivation, warum Du Dich für ein FSJ interessierst.

Sportlerehrung: Dritter Platz bei der Mannschaftswertung

Deutsche Vizemeisterschaft im Bouldern 2016

Grandioses Ergebnis für unsere Wettkampfkletterer. Nicht bei den Einzelathleten, sondern in der Mannschaftswertung wurde somit die Gesamtleistung unseres Kletterkaders gewürdigt.

Nominiert war die Mannschaft durch den Gewinn der deutschen Vizemeisterschaft 2016 im Bouldern mit folgenden Sportlern:

  • Sebastian Halenke  
  • Max Kleesattel 
  • Thomas Tauporn
  • Kim Marschner
  • Jörg Müller 

Herzliche Gratulation dafür.

Im Foto neben Bürgermeister Dr. Bläse am Mikrofon von li. nach re.

Thomas Tauporn (Shorty), Jörg Müller, Max Kleesattel und Sebastian Halenke