Wandergruppe

Jeden Donnerstag Treffpunkt Stellung Heubach um 13.30 Uhr zu einer ca. 2 1/2 stündigen Wanderung um den Rosenstein.

Nach der Wanderung gemütliches Beisammensein auf der DAV-Hütte bei Kaffee und Kuchen oder Vesper.

Die Hütte ist ab 13.00 Uhr geöffnet.

Rückfragen möglich bei:

Das Ehepaar Wiedmann benötigt dringend Mithilfe an diesen Donnerstagen. Es wäre schön, wenn sich der eine oder andere dazu melden könnte, um diese Bewirtung an den Donnerstagen auch weiterhin gewährleisten zu können.

Kaffeenachmittage...

...im Winterhalbjahr dienstags einmal im Monat in der Uferstraße, ab 14.30 Uhr.

Es werden Bilder oder Filme gezeigt, dazu gibt es Kaffee und Kuchen sowie verschiedene Getränke.

Die Termine sind den DAV-Mitteilungen, den Schaukästen sowie dem Terminkalender zu entnehmen. Außerdem verschickt Helm per Mail extra noch Einladungen. (Wer eine solche persönliche Einladung per Mail möchte, bitte E-Mail an Helm)

Wünsche zur Veröffentlichung an dieser Stelle per Mail an:

Uschi Stegmaier, 07171/44349, uschi777@yahoo.de 

Gemeinschaftsausfahrt Juli 2016 in den Zillertaler Alpen

Gruppe Senioren und Genießer

Nach der gemeinsamen Anfahrt, die sich leider etwas hinzog, erreichten wir gegen 12:30 unseren Startpunkt am Schlegeisspeicher. Rasch fand sich unsere kleine Gruppe, bestehend aus Heidrun, Ute, Roland, Erwin, Klaus und Klaus sowie unserem Wanderführer Joachim zusammen und gleich ging es los mit dem Aufstieg zur Olpererhütte. Dieser erwies sich als anstrengender als gedacht, so dass wir die Hütte nicht schon nach eineinhalb, sondern erst nach etwa zweieinhalb Stunden erreichten. Der ursprünglich geplante Weitermarsch zum Friesenberghaus wurde fallengelassen, und der Aufenthalt auf der idyllischen Terrasse und später beim schmackhaften Abendessen (vor allem Erwins Riesenschnitzel!) in der gemütlichen Hütte stellte alle zufrieden. Und unsere angenehmen 4-Bettzimmer wurden einhellig begrüßt.

Am Samstag nahmen wir unsere Hauptstrecke in Angriff, das Teilstück des Berliner Höhenwegs zum Pfitscherjoch. Der erste Teil, erst vor 10 Jahren neu erbaut, forderte uns schon einiges ab, vor allen die hohen Stufen hinab ins erste Zwischental. Dort, in einem schönen Hochkar, machten wir eine ausgiebige Vormittagsrast, in dem Glauben, die Hälfte des Weges schon geschafft zu haben.

Von wegen! Weiter gings bergauf und bergab, und die Überquerung eines Wildbachs ohne Brücke war für manche nur mit Hilfe unseres Wanderführers Joachim zu bewältigen. Weiter zog sich der Weg, die Sonne heizte uns ein, und so sehnten wir uns immer mehr nach einem kühlen Weizen oder einem vergleichbaren Getränk. Die Begegnung mit einem Murmeltier direkt am Wegrand sorgte für Abwechslung, und schließlich erreichten wir zwischen halb drei und vier Uhr nachmittags das Pfitscherjochhaus, bereits auf südtiroler Seite.

Idyllisch am Pass gelegen, umgeben von diversen Dreitausendern und einem weiten Talblick gen Süden (nach Italien) bot diese moderne und funktional ausgestattete „Hütte“ doch alles, was das Herz eines müden Bergwanderers begehrt. Auch zahlreiche Mountainbiker benutzten dieses Haus als Zwischenstation auf ihrem Weg nach Norditalien. Da unser Wanderführer Joachim noch nicht ausgelastet war, bestieg er am frühen Abend noch schnell einen Hausberg zwecks Konditionsaufbau. Der Abend gestaltete sich recht fröhlich, etliche Flaschen Rotwein wurden zu diversen Spaghettigerichten geleert und Erwins Witze gaben, wie schon zuvor auf der Olpererhütte dem Abend die besondere Würze. Das gemeinsame 7-Bettzimmer brachte vor allem bei diversen nächtlichen Auf- und Abstiegen vom Oberbett nach unten zusätzliches Leben in unsere Nachtruhe.

Am Sonntag machte das Wetter leider nicht mehr recht mit, so dass wir unseren Abstieg zum Schlegeisspeicherparkplatz bald im leichten Nieselregen zurücklegen mussten. Dort reichte es zunächst für einen Cappuccino mit Apfelstrudel. Nach der Postbusfahrt setzten wir uns in Ginzling gemütlich zum Mittagessen, wo wir einige andere Gruppen antrafen, die ihre Gipfelerlebnisse ausgiebig feierten. Zeitig bestiegen wir dann unseren Bus, der uns gegen 21 Uhr nach Hause brachte.

Klaus Klett