Willkommen beim Deutschen Alpenverein Sektion Schwäbisch Gmünd

Skigymnastik

Jeden Mittwoch ab 20:00 Uhr in der Sporthalle des Scheffoldgymnasiums

Über die Herbst-/Winterzeit bis Ostern.

Weitere Infos:  vorstand2@dav-gd.de

Mitgliederversammlung 2022

Wieder zur „normalen“ Jahreszeit fand am 28. Juni 2022 die diesjährige Mitgliederversammlung unserer Sektion statt, zu welcher der erste Vorsitzende Martin Barth die nur ca. 55 anwesenden Mitglieder im Hans-Baldung-Grien-Saal des Stadtgartens begrüßen durfte. 

Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder und der Jubilarehrung gab Martin Barth einen Überblick über die Gesamtsituation. Im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen konnte auch in 2021 trotz der Corona Pandemie ein leichter Mitgliederzuwachs verzeichnet werden.

Gut voran ging es beim Thema Digitalisierung und Optimierung der vereinsinternen Abläufe. So ist es mittlerweile möglich, online einen Aufnahmeantrag zu stellen mit automatischer Generierung eines Mitgliedsausweises oder auch für Mitglieder ihre persönlichen Daten bei Bedarf zu ändern.

Auch die Datenablage wird nunmehr zentral auf einem Sharepoint realisiert und erleichtert somit die internen Abläufe erheblich.

Nach dem zweiten Lockdown ist die Kletterschmiede seit Mitte Juni 2021 wieder geöffnet, zuerst unter coronabedingten Einschränkungen, aber mittlerweile wieder im Normalbetrieb und die Besucherzahlen haben fast den alten Stand wieder erreicht. Die Zukunft wartet jedoch mit einer Vielzahl von Herausforderungen, wie Erhöhung der Mindestlöhne, steigende Energiekosten und wachsendem regionalem Wettbewerb durch neue Kletter- und Boulderhallen. Daher sind potentielle Erweiterungspläne aktuell nicht seriös planbar.

Beim Thema Naturschutz gibt es die Selbstverpflichtung des DAV Gesamtverbands auf Klimaneutralität bis 2030. Wie auch immer dieses Ziel erreichbar sein soll, Potentiale sieht unsere Sektion im Bereich Mobilität bei Fahrten ins Gebirge, ob Nutzung ÖPNV oder weniger, dafür grössere Fahrzeuge oder das Mieten von E-Fahrzeugen.
Gut läuft bzw. fährt es sich auf dem neuen MTB-Trail MoeMoea im Schaubenwald - einem Kooperationsprojekt von Alpenverein, Stadt, Forstamt, Landkreis und Naturschutzbehörde -  wo ohne großen Fahrtaufwand eine der Kernsportarten des DAV ausgeübt werden kann. Aktuell zeichnet sich unsere Sektion federführend beim Unterhalt der Strecke.

Diesen Winter konnten wieder zwei Vorträge stattfinden, welche informativ und unterhaltsam präsentiert wurden, aber nicht den erwarteten Zuspruch früherer Jahre erfüllen konnten.

Die Rosensteinhütte litt auch sehr unter der Pandemie, so war diese 2021 nur an sechs Wochenenden geöffnet und auch dieses Jahr ist leider nur wenig Engagement für freiwillige Hüttendienste vorhanden.

Im Ausblick auf die Zukunft des Vereins sah Martin Barth viele Fragezeichen sowohl finanziell durch erhöhte Ausgaben, als auch die Umsetzung neuer Konzepte bei Jugendarbeit und Arbeitsabläufen.

Anschließend berichtete Steffen Hagen in Abwesenheit von Jugendreferent Jürgen Müller aus dem Bereich der Jugendarbeit. Insgesamt 12 Kinder- und Jugendgruppen mit über 90 Mädchen und Jungen zeugen von reger Aktivität. Insgesamt 8 neue Jugendleiter/innen sind bzw. werden ausgebildet, um den steigenden Aufwand in der Klettergruppenbetreuung decken zu können. Im Wettkampfbereich der Aktiven sind sehr erfolgreich Max Kleesattel im Bouldern (3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften und 24. im Gesamt Weltcup, Sebastian Halenke im Leadklettern (3. Platz im Weltcup sowie 6. Platz bei den Weltmeisterschaften) und Kim Marschner. Bei der Jugend ist Mika Holdgrewe (jetzt Jugend B) hervorzuheben mit vorderen Platzierungen im Baden-Württembergischen und Deutschen Jugendcup. Schließlich zeigte Steffen in seinem Bericht noch Fotos von den Ausfahrten der Jungmannschaft beim Klettern in Arco und beim Skifahren im Zillertal.

Für das Touren- und Ausbildungsreferat sprach Wolfgang Abele.

Im Jahr 2021 konnten coronabedingt nur 18 von 49 geplanten Ausfahrten/Touren stattfinden. Highlight war die Gemeinschaftsausfahrt ins Alpsteingebiet mit 7 Gruppen, 42 Teilnehmern sowie 10 Trainern. Die Planungsphase fürs Tourenjahr 2023 hat begonnen und dabei sind Anregungen aus dem Mitgliederkreis willkommen.

Als Vertreter des Ehrenrats konnte Volker Buschle der Vorstandschaft bescheinigen, dass sie gute Arbeit geleistet habe und ein Einsatz des Ehrenrates nicht erforderlich war.

Schatzmeisterin Karin Wasgien trug nun ihren Finanzbericht vor. Zur Beurteilung der wirtschaftlichen Entwicklung unterteilte sie die Sektion in zwei Wirtschaftsbereiche: die Kletterschmiede und den „Stammverein“.

Für beide Bereiche konnte für 2021 ein positives Ergebnis erzielt werden, wobei das Ergebnis der Kletterschmiede primär davon profitierte, dass letztes Jahr staatliche Coronahilfen flossen, welche tlw. aus dem Jahr 2020 hinzukamen. Aus einer Grafik der Entwicklung Verbandsabgaben im Verhältnis zu unseren Mitgliedsbeiträgen war erneut deutlich sichtbar, dass die letztjährig beschlossene Anpassung der Mitgliedsbeiträge notwendig und gerechtfertigt war.

Zu guter Letzt bescheinigte der Kassenprüfer Wolfgang Klotzbücherfür das Geschäftsjahr 2021 eine geordnete, nachvollziehbare Kassenführung ohne Beanstandungen und empfahl der Hauptversammlung die Erteilung der Entlastung, welche von Dieter Schlenker durchgeführt wurde und einstimmig ausfiel.

Nachdem keine Anträge vorlagen, bedankte sich Martin Barth noch einmal bei allen Ehrenamtlichen für ihre geleistete Arbeit, wünschte den Anwesenden noch ein gemütliches Beisammensein und einen guten Heimweg und schloss die Versammlung.

Max Kleesattel wieder im Halbfinale

Klettern, zwei gute Platzierungen bei den Boulderweltcups in Salt Lake City

Max Kleesattel vom DAV Schwäbisch Gmünd war mit dem Nationalteam im amerikanischen Salt Lake City. Hier fand an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden jeweils ein Boulderweltcup statt. Nach dem guten Abschneiden beim zweiten Weltcup in Südkorea, konnte Max in Amerika mit den Plätzen 16 und 25 direkt an diese Leistung anknüpfen.
In der Hauptstadt von Utah finden seit Jahren Kletterweltcups statt. Dieses Jahr wurden gleich 2 Veranstaltungen im Weltcupkalender ausgetragen. Dies kam allen teilnehmenden Nationen entgegen, indem nicht innenhalb einer Woche eine weitere Zeitumstellung zu verkraften war.

Am ersten Wochenende kletterte Max sehr konzentriert und sicher ins Halbfinale. Von den fünf zu kletternden Bouldern konnte er 3 bis zum Top im Flash klettern. Was bedeutet diese im ersten Versuch erreicht zu haben. In den beiden weiteren Boulderproblemen konnte Max noch die Zonenwertung ca. in der Mitte des jeweiligen Boulders erreichen, und dies auch jeweils im ersten Versuch. Somit stand am Ende die Wertung 3 Tops in 3 Versuchen und 5 Zonen in 5 Versuchen. Dieses Ergebnis bedeutete Platz 18 in der Qualifikation, und somit wieder den Einzug ins Halbfinale der besten 20 Teilnehmer.

Das Halbfinale findet immer einen Tag später statt um den Athleten eine gewisse Regeneration zu ermöglichen. Bei dem extrem schwierig geschraubten Halbfinale mussten wie immer 4 Boulder in jeweils 5 Minuten geklettert werden. Wie mehrere seiner Wettbewerber konnte auch Max keinen Boulder bis zum Top klettern. Er erreichte aber immerhin dreimal die Bonuswertung in insgesamt 11 Versuchen. Durch dieses Ergebnis konnte er sich noch um zwei Plätze verbessern und erreichte einen sehr guten 16. Platz an diesem ersten Weltcupwochenende.

Eine Woche später dann der zweite Wettkampf am gleichen Ort mit neu geschraubten Bouldern. Hoch motiviert ging Max in der Qualifikation an die Wand. Die ersten beiden Boulder konnte er wieder im ersten Versuch bis zum Top klettern. Das dritte Top war im dritten Versuch erreicht. Im vierten Boulder konnte Max nach mehreren Versuchen ebenfalls bis zum Topgriff klettern und mit beiden Händen halten. Die Wertung schien schon sicher und dann rutschte Max völlig unerwartet ab und die Wertung konnte nicht gegeben werden. Ein weiterer Versuch war nicht mehr möglich da die Zeitvorgabe abgelaufen war. Auch im fünften Boulder konnte Max bis zum Top klettern, diesen aber nicht kontrolliert halten. Am Ende der Qualifikationsrunde hatte Max eine Wertung von 3 Tops in 5 Versuchen und 5 Zonen in 9 Versuchen. Ohne das Missgeschick im Boulder 4 wären die Top 15 erreicht gewesen, aber somit konnte Max nicht ins Halbfinale einziehen und beendete den Wettkampf aber noch auf dem sehr guten 25. Platz.

Nach der Rückkehr aus Amerika steht eine kurze Regeneration und einige Trainingsrunden an, bevor es am kommenden Wochenende nach Brixen in Südtirol zum nächsten Weltcup geht. Max liegt derzeit im Gesamtweltcup auf Platz 23, und möchte diesen jetzt in Italien noch verbessern.

Ukrainehilfe

Ein herzliches Dankeschön!

Im März startete im Netzwerk des DAV ein Spendenaufruf für die Ukraine und eure Resonanz hierzu war wirklich überwältigend.

Der neue Container bei der Kletterschmiede war randvoll gefüllt mit wertvollem Equipment. Das zeigt, dass die DAVler nicht nur gut ausgerüstet, sondern auch ein großes Herz für Menschen in Notsituationen haben. Von Schlafsäcken, bis hin zu Kleidung, Nahrungsmittel und Hygieneartikel merkte man bei jeder einzelnen Kiste wie hier mitgedacht wurde. Schnell ist alles über Warschau in die Ukraine transportiert und verteilt worden und hilft, dass Leid an der ein oder anderen Stelle zu mildern.

Inzwischen wurde unter dem Vorstand von Olga Gerashchenko die „Ukraine-Hilfe Göggingen“ gegründet die es sich zur Aufgabe macht vor allem lebensnotwendige Medikamente aber auch weitere Sachgüter in die Ukraine zu bringen. Die gebürtige Ukrainerin hat direkte Kontakte vor Ort womit die zielgerichtete und unbürokratische Bestellung und Verteilung gewährleistet ist.

Außerdem unterstütz der Verein Flüchtlinge bei der Wohnungssuche und beim Ankommen hier in unserer Region. So konnten inzwischen über 50 Menschen eine sichere Bleibe finden.

Da bisher leider noch kein Ende des Krieges in der Ukraine in Sicht ist, werden weiterhin Spenden gesammelt um die Menschen mit den notwendigsten Dingen zu unterstützen.

Spendenkonto: Kreissparkasse Ostalb

Kontoinhaber: Ukraine-Hilfe Göggingen

IBAN: DE19 6145 0050 1001 3192 94

BIC: OASPDE6AXXX

 (Spendenbescheinigungen sind möglich)

Weitere Infos hier:    http://www.ukrainehilfe-goeggingen.de/

DAV Mitteilungsblatt Schwäbisch Gmünd

Reduzierung Anzahl der jährlichen Ausgaben

Über Jahre (Jahrzehnte) wurden unsere Mitglieder mit jährlich vier Ausgaben unseres Mitteilungsblatts beglückt.

Das ist sehr ungewöhnlich im Vergleich zu anderen Sektionen, die meist nur eine, vielleicht zwei Ausgaben an ihre Sektionsmitglieder herausgeben.

Unsere Vorstandschaft hat nun beschlossen, auch bei uns in der Sektion die Anzahl der Ausgaben von vier auf zwei pro Jahr zu reduzieren.

Das heißt, es werden nur noch im Juni und im Dezember Mitteilungsblätter erstellt und versendet.

Das hat mehrere Gründe:

  • Einsparung von Ressourcen (Papier, Druck und Versand) --> CO2 - Bilanz
  • Die Anzahl und der Umfang der Berichte, News, Informationen ist nicht groß genug, dass sich vier Ausgaben rentieren
  • Kostenreduktion (Eine Ausgabe kostet den Verein um die 3.500 €)

Ansonsten haben wir ja unsere Homepage mit der Möglichkeit tagesaktuell zu informieren.

Freut Euch daher auf die nächste Ausgabe 195 im Juni 2022.

Anreise mit den Öffis, Touren mit öffentlicher Anreise

Bergsport ist leider sehr oft auch Motorsport und so reisen die meisten von uns häufig mit dem eigenen Auto zu Touren an.

Die Alpenvereine wollen in Zukunft vermehrt über alternative Möglichkeiten der Anreise informieren und zu einem Umdenken anregen. Immer wird Bergsport ohne Auto sicher nicht möglich sein, da viele Touren einfach nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Oder vielleicht doch? Anbei Ideen und Infos zu:

·        Tourenvorschlägen mit öffentlicher Anreise.
·        Alternativen Anreisemöglichkeiten in Bayern, Österreich, Südtirol.
·        Mitfahrbörsen, Carsharing und Infoportalen zur öffentlicher Anreise.