Willkommen beim Deutschen Alpenverein Sektion Schwäbisch Gmünd

Skigymnastik

Jeden Mittwoch ab 20:00 Uhr in der Sporthalle des Scheffoldgymnasiums

Über die Herbst-/Winterzeit bis Ostern.

Weitere Infos:  vorstand2@dav-gd.de

Hochtourenkurs für Einsteiger

vom 14.-17. Juli 2022 in der Silvretta

Am Donnerstagmorgen um 9 Uhr startete unser Hochtourenkurs am Silvretta Stausee. Voller Vorfreude machten wir uns auf den 2,5-stündigen Aufstieg zu unserem Quartier für die nächsten vier Tage, der Wiesbadener Hütte, auf. Nach einem leckeren Vesper begann dann auch schon die erste Lehreinheit mit unseren Führern Timo und Denis, begleitet von sehr viel Sonnenschein. Wir lernten verschiedene Knotentechniken kennen und übten die Spaltenbergung. Anschließend durften wir an einem nahegelegenen Felsen die Selbstrettung mittels des Prinzips Flaschenzug üben. Am Abend erwartete uns ein geselliger Abend mit einem 3-Gänge-Menü.
Am nächsten Tag ging es dann auf den Vermuntgletscher und wir machten unsere ersten Gehversuche mit Steigeisen an den Füßen und dem Eispickel in der Hand. Nach ein paar Tipps bildeten wir zwei Seilschaften und wanderten über den Gletscher. Anschließend führten wir Übungen zum Einsatz von Frontal- und Vertikalzacken der Steigeisen durch. Außerdem übten wir am Gletscher nochmals die Spaltenbergung. Am Abend planten wir die Tour für den nächsten Tag.
Am Samstag war eine große Tour mit dem Ziel Silvrettahorn (3244 m) angesagt. Hierzu teilten wir uns in zwei Gruppen auf und marschierten schon früh am Morgen los. Das erste Etappenziel war der Ochsentaler Gletscher. Hier legten wir unsere Ausrüstung an und überquerten den Gletscher. Kurz vor dem Gipfel erwarteten uns noch kleine Klettereien und zur Mittagszeit hatten wir es dann alle auf den Gipfel geschafft und wurden mit einer super Aussicht belohnt. Nach einer ausgiebigen Pause machten wir uns wieder auf den Rückweg. Am Gletscher durfte jeder noch in eine Gletscherspalte springen und wurden anschließend von der Mannschaft wieder herausgezogen. Nachdem wir einen reißenden Gletscherbach überquert hatten, kamen wir zufrieden an der Hütte an. Am Abend durften wir selbständig den nächsten Tag planen und uns ein Ziel aussuchen.
Auch am Sonntag starteten wir schon frühmorgens, sodass wir bereits um halb neun unseren ersten Gipfel, den Ochsenkopf auf 3057 m, erreichten. Anschließend ging es abenteuerlich weiter über den Jamtalferner zur oberen Ochsenscharte. Von hier aus bestiegen wir die Dreiländerspitze (3197 m), was eine ganz schöne Herausforderung darstellte. Anschließend ging es über den Vermuntgletscher zur Hütte und dann wieder zu den Autos zurück. Es waren wunderbare, lehrreiche Tage, in denen wir alle viel Spaß hatten.

Vielen Dank an Denis und Timo für die tolle Organisation und dass wir so viel von euch lernen durften!

Teilnehmer*innen: Rosi, Alex, Carolin, Joachim, Matthias, Caro, Andy, Alessa, Stephan, Anne, Eva

Max Kleesattel wieder im Halbfinale

Klettern, zwei gute Platzierungen bei den Boulderweltcups in Salt Lake City

Max Kleesattel vom DAV Schwäbisch Gmünd war mit dem Nationalteam im amerikanischen Salt Lake City. Hier fand an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden jeweils ein Boulderweltcup statt. Nach dem guten Abschneiden beim zweiten Weltcup in Südkorea, konnte Max in Amerika mit den Plätzen 16 und 25 direkt an diese Leistung anknüpfen.
In der Hauptstadt von Utah finden seit Jahren Kletterweltcups statt. Dieses Jahr wurden gleich 2 Veranstaltungen im Weltcupkalender ausgetragen. Dies kam allen teilnehmenden Nationen entgegen, indem nicht innenhalb einer Woche eine weitere Zeitumstellung zu verkraften war.

Am ersten Wochenende kletterte Max sehr konzentriert und sicher ins Halbfinale. Von den fünf zu kletternden Bouldern konnte er 3 bis zum Top im Flash klettern. Was bedeutet diese im ersten Versuch erreicht zu haben. In den beiden weiteren Boulderproblemen konnte Max noch die Zonenwertung ca. in der Mitte des jeweiligen Boulders erreichen, und dies auch jeweils im ersten Versuch. Somit stand am Ende die Wertung 3 Tops in 3 Versuchen und 5 Zonen in 5 Versuchen. Dieses Ergebnis bedeutete Platz 18 in der Qualifikation, und somit wieder den Einzug ins Halbfinale der besten 20 Teilnehmer.

Das Halbfinale findet immer einen Tag später statt um den Athleten eine gewisse Regeneration zu ermöglichen. Bei dem extrem schwierig geschraubten Halbfinale mussten wie immer 4 Boulder in jeweils 5 Minuten geklettert werden. Wie mehrere seiner Wettbewerber konnte auch Max keinen Boulder bis zum Top klettern. Er erreichte aber immerhin dreimal die Bonuswertung in insgesamt 11 Versuchen. Durch dieses Ergebnis konnte er sich noch um zwei Plätze verbessern und erreichte einen sehr guten 16. Platz an diesem ersten Weltcupwochenende.

Eine Woche später dann der zweite Wettkampf am gleichen Ort mit neu geschraubten Bouldern. Hoch motiviert ging Max in der Qualifikation an die Wand. Die ersten beiden Boulder konnte er wieder im ersten Versuch bis zum Top klettern. Das dritte Top war im dritten Versuch erreicht. Im vierten Boulder konnte Max nach mehreren Versuchen ebenfalls bis zum Topgriff klettern und mit beiden Händen halten. Die Wertung schien schon sicher und dann rutschte Max völlig unerwartet ab und die Wertung konnte nicht gegeben werden. Ein weiterer Versuch war nicht mehr möglich da die Zeitvorgabe abgelaufen war. Auch im fünften Boulder konnte Max bis zum Top klettern, diesen aber nicht kontrolliert halten. Am Ende der Qualifikationsrunde hatte Max eine Wertung von 3 Tops in 5 Versuchen und 5 Zonen in 9 Versuchen. Ohne das Missgeschick im Boulder 4 wären die Top 15 erreicht gewesen, aber somit konnte Max nicht ins Halbfinale einziehen und beendete den Wettkampf aber noch auf dem sehr guten 25. Platz.

Nach der Rückkehr aus Amerika steht eine kurze Regeneration und einige Trainingsrunden an, bevor es am kommenden Wochenende nach Brixen in Südtirol zum nächsten Weltcup geht. Max liegt derzeit im Gesamtweltcup auf Platz 23, und möchte diesen jetzt in Italien noch verbessern.

Ukrainehilfe

Ein herzliches Dankeschön!

Im März startete im Netzwerk des DAV ein Spendenaufruf für die Ukraine und eure Resonanz hierzu war wirklich überwältigend.

Der neue Container bei der Kletterschmiede war randvoll gefüllt mit wertvollem Equipment. Das zeigt, dass die DAVler nicht nur gut ausgerüstet, sondern auch ein großes Herz für Menschen in Notsituationen haben. Von Schlafsäcken, bis hin zu Kleidung, Nahrungsmittel und Hygieneartikel merkte man bei jeder einzelnen Kiste wie hier mitgedacht wurde. Schnell ist alles über Warschau in die Ukraine transportiert und verteilt worden und hilft, dass Leid an der ein oder anderen Stelle zu mildern.

Inzwischen wurde unter dem Vorstand von Olga Gerashchenko die „Ukraine-Hilfe Göggingen“ gegründet die es sich zur Aufgabe macht vor allem lebensnotwendige Medikamente aber auch weitere Sachgüter in die Ukraine zu bringen. Die gebürtige Ukrainerin hat direkte Kontakte vor Ort womit die zielgerichtete und unbürokratische Bestellung und Verteilung gewährleistet ist.

Außerdem unterstütz der Verein Flüchtlinge bei der Wohnungssuche und beim Ankommen hier in unserer Region. So konnten inzwischen über 50 Menschen eine sichere Bleibe finden.

Da bisher leider noch kein Ende des Krieges in der Ukraine in Sicht ist, werden weiterhin Spenden gesammelt um die Menschen mit den notwendigsten Dingen zu unterstützen.

Spendenkonto: Kreissparkasse Ostalb

Kontoinhaber: Ukraine-Hilfe Göggingen

IBAN: DE19 6145 0050 1001 3192 94

BIC: OASPDE6AXXX

 (Spendenbescheinigungen sind möglich)

Weitere Infos hier:    http://www.ukrainehilfe-goeggingen.de/

DAV Mitteilungsblatt Schwäbisch Gmünd

Reduzierung Anzahl der jährlichen Ausgaben

Über Jahre (Jahrzehnte) wurden unsere Mitglieder mit jährlich vier Ausgaben unseres Mitteilungsblatts beglückt.

Das ist sehr ungewöhnlich im Vergleich zu anderen Sektionen, die meist nur eine, vielleicht zwei Ausgaben an ihre Sektionsmitglieder herausgeben.

Unsere Vorstandschaft hat nun beschlossen, auch bei uns in der Sektion die Anzahl der Ausgaben von vier auf zwei pro Jahr zu reduzieren.

Das heißt, es werden nur noch im Juni und im Dezember Mitteilungsblätter erstellt und versendet.

Das hat mehrere Gründe:

  • Einsparung von Ressourcen (Papier, Druck und Versand) --> CO2 - Bilanz
  • Die Anzahl und der Umfang der Berichte, News, Informationen ist nicht groß genug, dass sich vier Ausgaben rentieren
  • Kostenreduktion (Eine Ausgabe kostet den Verein um die 3.500 €)

Ansonsten haben wir ja unsere Homepage mit der Möglichkeit tagesaktuell zu informieren.

Freut Euch daher auf die nächste Ausgabe 195 im Juni 2022.

Anreise mit den Öffis, Touren mit öffentlicher Anreise

Bergsport ist leider sehr oft auch Motorsport und so reisen die meisten von uns häufig mit dem eigenen Auto zu Touren an.

Die Alpenvereine wollen in Zukunft vermehrt über alternative Möglichkeiten der Anreise informieren und zu einem Umdenken anregen. Immer wird Bergsport ohne Auto sicher nicht möglich sein, da viele Touren einfach nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Oder vielleicht doch? Anbei Ideen und Infos zu:

·        Tourenvorschlägen mit öffentlicher Anreise.
·        Alternativen Anreisemöglichkeiten in Bayern, Österreich, Südtirol.
·        Mitfahrbörsen, Carsharing und Infoportalen zur öffentlicher Anreise.