Willkommen beim Deutschen Alpenverein Sektion Schwäbisch Gmünd

Ankündigung Mitgliederversammlung 2022

Ukrainehilfe

Ein herzliches Dankeschön!

Im März startete im Netzwerk des DAV ein Spendenaufruf für die Ukraine und eure Resonanz hierzu war wirklich überwältigend.

Der neue Container bei der Kletterschmiede war randvoll gefüllt mit wertvollem Equipment. Das zeigt, dass die DAVler nicht nur gut ausgerüstet, sondern auch ein großes Herz für Menschen in Notsituationen haben. Von Schlafsäcken, bis hin zu Kleidung, Nahrungsmittel und Hygieneartikel merkte man bei jeder einzelnen Kiste wie hier mitgedacht wurde. Schnell ist alles über Warschau in die Ukraine transportiert und verteilt worden und hilft, dass Leid an der ein oder anderen Stelle zu mildern.

Inzwischen wurde unter dem Vorstand von Olga Gerashchenko die „Ukraine-Hilfe Göggingen“ gegründet die es sich zur Aufgabe macht vor allem lebensnotwendige Medikamente aber auch weitere Sachgüter in die Ukraine zu bringen. Die gebürtige Ukrainerin hat direkte Kontakte vor Ort womit die zielgerichtete und unbürokratische Bestellung und Verteilung gewährleistet ist.

Außerdem unterstütz der Verein Flüchtlinge bei der Wohnungssuche und beim Ankommen hier in unserer Region. So konnten inzwischen über 50 Menschen eine sichere Bleibe finden.

Da bisher leider noch kein Ende des Krieges in der Ukraine in Sicht ist, werden weiterhin Spenden gesammelt um die Menschen mit den notwendigsten Dingen zu unterstützen.

Spendenkonto: Kreissparkasse Ostalb

Kontoinhaber: Ukraine-Hilfe Göggingen

IBAN: DE19 6145 0050 1001 3192 94

BIC: OASPDE6AXXX

 (Spendenbescheinigungen sind möglich)

Weitere Infos hier:    http://www.ukrainehilfe-goeggingen.de/

Max Kleesattel stark beim Weltcup in Südkorea

19. Platz beim Boulderweltcup in Seoul

In der südkoreanischen Metropole Seoul fand vom 6.-8. Mai der zweite Boulderweltcup der Saison statt. Mit dabei Max Kleesattel vom DAV Schwäbisch Gmünd. Für Deutschland stehen pro Weltcup nur fünf Startplätze  pro Veranstaltung zur Verfügung. Nach mehreren internen Ausscheidungswettkämpfen und Beurteilungen der Nationaltrainer konnte er sich  einen Startplatz für die ersten vier Weltcups sichern. Nachdem der Saisonauftakt in Meiringen in der Schweiz noch nicht ganz rund und zur Zufriedenheit verlief, konnte Max jetzt in Südkorea ein Zeichen setzten und bis ins Halbfinale klettern.

Ein Boulderweltcup wird in drei Runden ausgetragen. Beginnend mit der Qualifikation aus der die besten 20 Teilnehmer ins Halbfinale einziehen, hieraus qualifizieren sich dann 6 Athleten für das Finale. Alle Athleten befinden sich in der sogenannten Isolation und können die bevorstehenden Boulder nicht vorher besichtigen. Alle Runden werden im „on sight modus“  geklettert, das heißt die Boulderer dürfen sich gegenseitig nicht beobachten. In der Qualifikation haben die Kletterer jeweils 5 Minuten Kletterzeit pro Boulder und anschließend 5 Minuten Pause, bevor es zum nächsten Boulder geht. Im Halbfinale und Finale reduziert sich die Zeit dann auf 4 Minuten.

In der Qualifikation müssen 5 Boulder geklettert werden. Max fand sofort in den Wettkampf und konnte im ersten Boulderproblem, einer sogenannten Platte, beinahe das Top erreichen. Beim letzten Zug rutsche der Fuß und das Top blieb ihm verwehrt. Aber die Bonuswertung im zweiten Versuch war sicher. Beim zweiten sehr auf Kraft geschraubten Boulder war der Bonus bereits im ersten Go erreicht, und die Top Wertung war dann im fünften Versuch sicher. Ebenso beim Boulder Nr. 3 auf Dynamik geschraubt, war der Bonus nach 3, und das Top nach 5 Versuchen erreicht. Im vierten Boulder, extrem auf Maximalkraft geschraubt war dann noch eine Bonuswertung im sechsten Versuch möglich. Den letzten Boulder konnte von Max nicht mehr gelöst werden, was aber auch nicht mehr notwendig war.

Mit der Qualifikationswertung 2 Tops in 10 Versuchen und 4 Zonen in 12 Versuchen erreichte Max einen respektablen 14. Platz in der Qualifikationsrunde aller Teilnehmer. Mit diese Leistung war der Einzug ins Halbfinale der besten 20 Starter sicher. Für Max war es die erste Halbfinalteilnahme bei einem Weltcup.

Nach einer Nacht zur Regeneration fand am nächsten Tag dann das Halbfinale statt welches in umgekehrter Reihenfolge der Platzierungen aus der Quali gestartet wird. Somit musste Max als siebter Starter an die Wand. Im Halbfinale gilt es noch 4 Boulder zu lösen. Das erste Problem, wieder ein Plattenboulder konnte Max im vierten Versuch bis zum Top klettern. Beim Boulder Nr. 2 wäre beinahe die Sensation eines weiteren Tops geglückt. Max scheiterte am letzten Zug und konnte den Topgriff nicht mehr halten. Die Zone war jedoch sicher gewertet. Im Boulder 3 und 4 konnte Max der am Ende seiner Kräfte war nichts mehr ausrichten. Max landete am Ende sehr zufrieden nach seinem ersten Halbfinale in der Gesamtwertung auf dem 19. Platz.

Die Finalteilnahme sicherten sich 5 Athleten aus Japan und ein Franzose. Japan als derzeit stärkste und dominierende Kletternation sicherte sich dann auch das gesamte Podium.

Nach der Rückkehr aus Südkorea steht eine kurze einwöchige Regeneration an, bevor es nächste Woche nach Salt Lake City in die USA geht. Hier stehen zwei Weltcupwochenenden auf dem Programm. Max will bei den beiden Wettkämpfen an seinen Erfolg in Seoul anknüpfen und sich der Weltspitze weiter nähern. 

DAV Mitteilungsblatt Schwäbisch Gmünd

Reduzierung Anzahl der jährlichen Ausgaben

Über Jahre (Jahrzehnte) wurden unsere Mitglieder mit jährlich vier Ausgaben unseres Mitteilungsblatts beglückt.

Das ist sehr ungewöhnlich im Vergleich zu anderen Sektionen, die meist nur eine, vielleicht zwei Ausgaben an ihre Sektionsmitglieder herausgeben.

Unsere Vorstandschaft hat nun beschlossen, auch bei uns in der Sektion die Anzahl der Ausgaben von vier auf zwei pro Jahr zu reduzieren.

Das heißt, es werden nur noch im Juni und im Dezember Mitteilungsblätter erstellt und versendet.

Das hat mehrere Gründe:

  • Einsparung von Ressourcen (Papier, Druck und Versand) --> CO2 - Bilanz
  • Die Anzahl und der Umfang der Berichte, News, Informationen ist nicht groß genug, dass sich vier Ausgaben rentieren
  • Kostenreduktion (Eine Ausgabe kostet den Verein um die 3.500 €)

Ansonsten haben wir ja unsere Homepage mit der Möglichkeit tagesaktuell zu informieren.

Freut Euch daher auf die nächste Ausgabe 195 im Juni 2022.

Anreise mit den Öffis, Touren mit öffentlicher Anreise

Bergsport ist leider sehr oft auch Motorsport und so reisen die meisten von uns häufig mit dem eigenen Auto zu Touren an.

Die Alpenvereine wollen in Zukunft vermehrt über alternative Möglichkeiten der Anreise informieren und zu einem Umdenken anregen. Immer wird Bergsport ohne Auto sicher nicht möglich sein, da viele Touren einfach nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Oder vielleicht doch? Anbei Ideen und Infos zu:

·        Tourenvorschlägen mit öffentlicher Anreise.
·        Alternativen Anreisemöglichkeiten in Bayern, Österreich, Südtirol.
·        Mitfahrbörsen, Carsharing und Infoportalen zur öffentlicher Anreise.